Der Saisonhöhepunkt führte unsere U16 Athletinnen und Athleten am 25.07.2026 ins Floschenstadion nach Sindelfingen. Dort reisten insgesamt acht 14- und 15-jährige Jugendliche der SG Weinstadt an, um sich unter die Landeselite zu mischen. Am Ende holt Team SG Weinstadt einen Meistertitel und fünf weitere Treppchenplatzierungen. Zwei davon nur knapp hinter der Bronzemedaille.

Saisonfinale mit Meistertitel und PB über 800m

Linn Kurz (2011) erlebt eine Wahnsinns-Saison 2026! Topplatzierungen und reihenweise persönliche Bestzeiten bei Deutschen Meisterschaften, Süddeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften. Am Wochenende krönte sie sich schließlich mit Gold. Die junge Nachwuchsläuferin der SGW zeigte ein perfektes Rennen über die 800m der Altersklasse W15. Vom Start weg bestimmte Linn das Tempo und zeigte auf der Zielgeraden einen tollen Spurt und ließ höher eingeschätzte Läuferinnen hinter sich. Die Belohnung Platz 1 und Meistertitel in neuer persönlicher Bestzeit 2:18,04 min.

Top-Platzierung und neue PB für Langsprinterin Thea Gross

Auch Thea Gross (2011) lieferte eine tolle Leistung ab in einer auch für sie sehr erfolgreiche Saison mit Bestzeiten über 100m, 800m und nun im WLV-Finale über die 300m (43,75s). Im dritten und schnellsten Zeitlauf wuchs sie auf der Zielgeraden über sich hinaus und belegte nur hauchdünn hinter der Drittplatzierten den hervorragenden 4. Platz bei 17 Starterinnen.

Achterbahnfahrt bei den Mehrkämpferinnen

Den Start bei den Siebenkämpferinnen machte Elina Chysakopoulos (2011) im Weitsprung. Probleme im Anlauf und eine suboptimale körperliche Verfassung machten Elina zu schaffen. Versuch zwei ging schließlich auf eine solide 4,96m mit einigen verschenkten Zentimetern am Brett. Leider konnte sie ihre gesteckten Ziele nicht erreichen und verblieb knapp auf Platz 9. Weiter ging’s mit den 80m Hürden. Dort konnte sie etwas näher an ihre Möglichkeiten laufen und sprintete im Vorlauf auf 13,02s. In einem starken Feld reicht es hier knapp nicht ins Finale und sie erreicht damit den 10. Platz. Die Story zieht sich somit durch den gesamten Wettkampftag. Über 100m kann sie ebenfalls einen guten Sprint hinlegen, bleibt jedoch auch hier ohne Finaleinzug mit einer Zeit von 13,49s. 

Elina Winckler (2012), ebenfalls im Sprint/Sprung-Bereich zuhause, startete über 100m und 80m Hürden. Über die Hürden blieb sie nur knapp über ihrer PB und erreicht in 13,56s das Ziel. Auch über 100m zeigte sie ein stabiles Rennen und bleibt auch hier in 14,22s nur knapp über ihrer Bestleistung. 

Ups und Downs erlebte auch Samira Stutz (2012) in diesem Wettkampf. Im Weitsprung kann sie vorne nicht richtig aufs Brett beschleunigen und bleibt mit 4,37m weit unterhalb ihrer Möglichkeiten. Über die anschließenden 80m Hürden liefert sie dann allerdings ein gutes Rennen ab und bleibt mit 14,02s nur wenige Zehntel über ihrer PB. Im Speerwurf läuft es wiederum etwas holpriger, denn sie trifft den Speer nicht richtig im Abwurf, weshalb er schließlich bei 23,84m stecken bleibt und ihr damit den Einzug in den Endkampf verwehrt. Unsere Achterbahnfahrt endet allerdings nicht unten, sondern oben, denn für Samira stand noch ihre Paradedisziplin Hochsprung an. Nach einem unsauberen Einstieg und zwei Fehlversuchen kann sie ihre PB-Höhe von 1,49m direkt im ersten Versuch überspringen. Über 1,53 entschied sich schließlich der Kampf um die Medaillen. Mit einem knapp gerissenen Sprung bleibt es am Ende bei 1,49m und dem tollen vierten Platz. 

Neunkämpfer Jonas Wagner (2012) geht ähnlich wie Samira auch in diversen Disziplinen an den Start. Im Weitsprung scheint den Weinstädtern am heutigen Tage das Glück verwehrt, denn auch er bliebt weit unter seinen Möglichkeiten und springt mit 4,70m zu Platz 11. Auch die 100m wollen nicht wie sonst. Hier bleibt er in 13,05s über der 13-Sekunden-Marke und kann sich keinen Finaleinzug sichern. Seine letzte Disziplin Speerwurf soll den Tag schließlich retten und das tut er auch. Fliegen lässt sich der Aluminiumstock schließlich auf gute 30,92s (PB) und beschert ihm einen versöhnlichen 7. Platz bei den Landesmeisterschaften. 

Stabile Final-Platzierungen bei den Werferinnen

Lotte Schöller (2011) mischt sich am frühen Morgen unter die Speerwerferinnen der W15. Für den U16-Speerwurf typisch werden vom Kampfgericht viele der Würfe ungültig gewertet, weil sie rückseitig landen. Auch Lotte bleibt davon nicht verschont und bringt nur zwei gültige Würfe hervor. Diese waren zwar nicht ihre weitesten des Jahres, aber mit 24,74m im 5. Versuch sichert sie sich den 7. Platz. 

Chiara Cannau (2012) geht in einem großen Starterfeld von 12 Athletinnen in den Diskusring. Hier kann sie sich im dritten Versuch behaupten und erreicht den Endkampf mit PB von 20,29m. Am Ende darf sie sich über Platz 8 freuen und komplettiert damit die tollen Leistungen der SG-Athlet/Innen.