Am Wochenende des 18./19.07. fanden im badischen Walldorf die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklassen U18 bis Aktive statt. Mit dabei aus der Jugend waren drei Athletinnen und Athleten der SG Weinstadt, die alle in der U18 an den Start gingen.

Bronzemedaille und zweimal Top-5 für Fill Mikschy

Die längsten Wettkampftage hatte Fill Mikschy (mU18), der gleich in vier Disziplinen gemeldet war. Zum Auftakt am Samstag stand der Weitsprung auf dem Programm. Dort gelang ihm gleich im ersten Versuch eine neue persönliche Bestleistung, mit der er sich zunächst an die Spitze des Feldes setzte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein spannender Dreikampf mit den Springern aus Ulm und Ludwigsburg. Im sechsten und letzten Versuch sicherte sich Fill schließlich mit starken 6,45 m den dritten Platz und damit die Bronzemedaille.

Anschließend ging es über 100 Meter weiter. Mit leichter Windunterstützung qualifizierte er sich souverän für das A-Finale und sprintete dort in 11,51 Sekunden auf einen sehr guten fünften Platz. 

Am zweiten Wettkampftag standen schließlich noch die 110 Meter Hürden auf dem Programm. Trotz noch etwas ausbaufähiger Hürdentechnik schaffte er erneut den Einzug ins A-Finale und belegte dort in 15,55 Sekunden den starken vierten Platz.

Topleistungen für die Kleinen im Feld der Großen

Komplettiert wurden die starken SGW-Auftritte durch zwei Athletinnen der U16, die sich in der höheren Altersklasse der U18 hervorragend behaupteten. Thea Gross (Jahrgang 2011) und Linn Kurz (Jahrgang 2011) gingen beide in der weiblichen U18 an den Start und überzeugten mit starken Leistungen. 

Über 400 Meter zeigte Thea Gross ein couragiertes Rennen, gewann ihren Zeitlauf und verbesserte ihre persönliche Bestleistung gleich um eine Sekunde auf 62,50 Sekunden. In der Endabrechnung bedeutete dies einen hervorragenden 10. Platz.

Eine Woche nach ihrem grandiosen Rennen über 3.000 Meter bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid startete Linn Kurz über 1.500 Meter. Nach einer etwas unruhigen Anfangsphase mit „Fehlstart“ und einer ungünstigen Position im 18-köpfigen Feld fand sie erst etwas spät in ihren Rhythmus. Auch die Belastungen der Vorwoche machten sich bemerkbar. Trotzdem lief sie in 4:57,62 Minuten auf einen hervorragenden sechsten Platz und bestätigte damit einmal mehr ihre starke Form.