Die SG Weinstadt e.V.

Die Mitglieder der Sportvereine VfL Endersbach, TSV Großheppach und SV Weinstadt haben im Frühjahr des Jahres 2014 mit großer Mehrheit beschlossen einen weinstadtweiten Sportverein zu gründen, in dem drei Vereine als Abteilungen die Mitgliedschaft beantragen.

Zu Beginn der Gespräche 2010 waren auch der TSV Strümpfelbach und der TSV Schnait mit dabei. Aus vereinsinternen Gründen haben sie sich nicht an den weitergehenden Verhandlungen beteiligt, wurden aber über die Fortschritte der laufenden Gespräche regelmäßig informiert. Ein nachträglicher Beitritt ist für die beiden Vereine jedoch jederzeit möglich.

Der Grundstein für einen Zusammenschluß wurde bereits im Jahr 2008 gelegt.
Die weitere Vorgehensweise zur Bildung des neuen Vereins in Weinstadt wurde anlässlich einer Ausschussversammlung im Juli 2014 in Großheppach beschlossen.
Die Gründungsversammlung fand am 1. Oktober 2014 statt.
Zunächst erklärten sich 14 Gründungsmitglieder zur Teilnahme bereit. Es erschienen jedoch 26 Mitglieder und beschlossen die Gründung einstimmig.

Die Gründungsmitglieder

  • Silbernagel, Klaus
  • Pfeifer, Ralph
  • Zürn, Wolfgang
  • Lambart, Ulrich
  • Häußler, Günther
  • Maas, Alexandra
  • Schmidt, Manuel
  • Allmandinger, Claudia
  • Beck, Harald
  • Bräuninger, Ulrike
  • Klüver, Günther
  • Wesp, Tobias
  • Ebner, Roland
  • Rebmann, Günter
  • Loos, Siegfried
  • Kölz, Dieter
  • Striebich, Sebastian
  • Hennrich, Gunter
  • Hünefeld, Hans-Joachim
  • Knödel, Gerd
  • Gaiser, Karin
  • Schwegler, Gerd
  • Stilz, Otto
  • Hoffmann, Markus
  • Rühle, Jutta
  • Rangel, Wolfgang

 

  • SV Weinstadt e.V., Verein
  • VfL Endersbach e.V., Verein
  • TSV Grossheppach e.V., Verein


Nach Vorstellung der Vereinsziele durch Klaus Silbernagel, wurde der neue Verein SportGemeinschaft Weinstadt e.V. geründet.
Die Satzung wurde verabschiedet und 8 der 9 Positionen der neuen Vorstandschaft gewählt. Die zukünftige Vorgehensweise der geplanten Projekte wurde vorgestellt.

Die erste Mitgliederversammlung der SGW in der Endersbacher Jahnhalle im Dezember 2014 brachte folgendes Ergebnis:
Die Vorstandschaft wurde vervollständigt und bestätigt.

Bedingt durch Formalien, Registrierung im Sportverband und weiterer Auflagen erfolgten die ersten Sportaktivitäten obiger Abteilungen unter dem Dach der Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. erst nach der "Startschuss-Veranstaltung" vom
13. Juli 2015.
Wegbereiter war die Schwimmabteilung, die seit Mitte September 2015 unter dem Zeichen der SGW    sehr erfolgreich Weinstadt vertritt.

Ab 1. Januar 2016 wechseln folgende Abteilungen der Vereine
SV Weinstadt, VfL Endersbach und TSV Großheppach :

  • Fechten
  • Herzsport
  • KiSS (KinderSportSchule)
  • Leichtathletik
  • Basketball
  • Volleyball

Weitere Abteilungen folgen Anfang bis Mitte 2016 wie etwa Handball und Fußball. 

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Handball
- die neue SG-Abteilung ab 1. Mai 2016

Am 01.05.2016 schloss sich die Spielgemeinschaft Handball dem Dachverein Sportgemeischaft Weinstadt e.V. an.

Weinstadts Handballer vereinen sich schon 2011     (Presseartikel ZVW 30.03.2011)

Die Spielgemeinschaft Weinstadt hatte damals 356 Mitglieder (Stand: 10.09.2011) und wurde im Jahr 2011 gegründet.  Aus SV (Handballabteilung in Beutelsbach) und HSG wird die Spielgemeinschaft Weinstadt.
Im März 2011 unterschrieben Offizielle beider Lager in Endersbach die Verträge für die neue „Spielgemeinschaft Weinstadt Handball“ heißt es in der Pressemitteilung mit dem Motto -- Gemeinsam für Weinstadt --.
Die drei Hauptvereine - VfL Endersbach, TSV Großheppach (zusammen HSG Weinstadt) und SV Weinstadt - bleiben dabei weiter bestehen. Noch ist die Kooperation auf Handball beschränkt.
Bei den Abstimmungen sprachen sich überwältigende Mehrheiten für eine Kooperation aus. Auch die beiden ersten Männermannschaften hatten zuvor ihren Wunsch nach einer gemeinsamen sportlichen Zukunft kundgetan.

Zum 01.05.2016 wurde die Spielgemeinschaft Handball in der Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. integriert.

Abteilungsleiter  bis Juni 2017 Jochen Klingler  
Abteilungsleiter  ab Juli 2017 Roland Klass  

 



Fußball
- Beitritt des Fußballvereins SC Weinstadt zum 1. Juli 2016  
(1. Januar 2016)

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der SG Weinstadt am 22. April 2016 wurde über eine Verschmelzung des Fußballvereins Sportclub Weinstadt e.V. (SC) mit der Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. (SG) positiv abgestimmt.
In einer Vorlauf-Phase hatten sich die beiden Fußball spielenden Vereine Sportclub Weinstadt e.V. und die Fußballabteilung des TSV Großheppach e.V. auf ein Zusammengehen geeinigt.
Mit großem Beifall wurde dieser Zusammenschluss und die reibungslosen Aktionen im Hintergrund gewürdigt. Mit der neuen Abteilung Fußball vergrößert sich die SG-Mitgliederzahl um ca. 660 Mitglieder.

Nach notarieller Bestätigung des Verschmelzungsvertrages bedeutet das, dass rückwirkend zum 1.1.2016 eine Mitgliedschaft der Fußballer in der SG besteht. In der Praxis tritt die Abteilung Fußball ab 1. Juli 2016 im Zeichen des Dachvereins SG Weinstadt e.V. offiziell auf.

 



Tischtennis - ab 1. Juli 2016 in der SG Weinstadt e.V.

Am 1. Juli 2016 trat die Tischtennisabteilung des TSV Großheppach dem Dachverein Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. bei.

Abteilungsleiter Helmut Köbler

Tel: 07151-610157

     

 


 

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Chronik der Sportvereine

SGW-Vereinsgründung im Oktober 2014

SportGemeinschaft Weinstadt e.V. - Gründungsversammlung am 1. Oktober 2014

Im Frühjahr 2014 haben mit großer Mehrheit die Mitglieder der Sportvereine VfL Endersbach, TSV Großheppach und SV Weinstadt beschlossen, einen weinstadtweiten Sportverein zu gründen. Zunächst haben diese drei Vereine die Mitgliedschaft als Abteilung in der SGW beantragt. Die Sportvereine der beiden anderen Ortsteile TSV Strümpfelbach und TSV Schnait werden weiterhin über die SGW-Entwicklung informiert. Sie sind jederzeit in der SGW willkommen.
Bereits seit 2008 wird über einen Zusammenschluß der Sportvereine verhandelt. In der Ausschussversammlung im Juli 2014 in Großheppach wurde die Bildung des neuen Vereins in Weinstadt beschlossen.

Die  SGW  (Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. ), so der neue Name, ist als Dachverein strukturiert.

Die Abteilungen Handball, Schwimmen, Basketball, Volleyball und Fechten der drei Vereine VfL Endersbach, TSV Großheppach und SV Weinstadt werden nach WLSB-Erfassung möglichst bald ab dem zweiten Quartal 2015 direkte Mitglieder des neuen Vereins SG Weinstadt. Die Abteilung Leichtathletik (LG) folgt später.
Die restlichen Abteilungen verbleiben vorläufig in ihren bestehenden Vereinen. Diese werden dann mit den bei ihnen verbliebenen Abteilungen ebenfalls Mitglied des Dachvereins und sind durch Abteilungsdelegierte vertreten.

Es wird angestrebt, dass auch die in den bestehenden Vereinen verbliebenen Mitglieder zeitnah als direkte Mitglieder in den neuen Verein wechseln.

Die Gründungsversammlung fand am 1. Oktober 2014 statt. Geplant war die Teilnahme von 14 Gründungsmitgliedern. Mit großer Beteiligung wurde der neue Verein SportGemeinschaft Weinstadt e.V. geründet.
Die Satzung wurde verabschiedet und 8 der 9 Positionen der neuen Vorstandschaft gewählt. Die zukünftige Vorgehensweise der geplanten Projekte wurde vorgestellt.

Die erste Mitgliederversammlung des neuen Vereins fand am 5. Dezember 2014 in der Endersbacher Jahnhalle statt.

Es erfolgte die Vorstellung der Vereinsstruktur, die Bestätigung der Vorstandsschaft und die Verabschiedung einer Gebührenordnung der SGW. Stimmberechtigt waren neben den ordentlichen Mitgliedern der Vereine die Delegierten der zunächst noch verbliebenen Abteilungen der Orts-Vereine VfL Endersbach, TSV Großheppach und SV Weinstadt. Wobei für je 50 Abteilungsmitgliedern ein Delegierter die Abteilungsinteressen vertrat.

 

Vereinsgeschichte in Endersbach


Chronik des Sportvereins Endersbach seit 1908

VfL Endersbach

(Mit Auszügen aus der Festschrift zum 100-jährigen Vereinsjubiläum)

1908  Der Verein für Leibesübungen wurde im Jahre 1908 gegründet. Am 8. März 1908 versammelte sich auf Einladung des TV Waiblingen im Gasthaus ‚Zum Lamm’ zwanzig junger Leute, um auch hier in Endersbach einen Sportverein zu gründen,
         den Turnverein Endersbach.

1910  Nur zwei Jahre später, im Jahr 1910, sind es die „starken Männer“ des Ortes – bei den ersten Treffen acht an der Zahl – die den Athletenbund gründen, der dann 1927 zum Sportverein Endersbach umbenannt wird.

1913  Den zahlreicher werdenden Turnern reicht der Wirtshausgarten hinter dem Lamm fürs sportliche Treiben bald nicht mehr aus. 1913, in dem Jahr, in dem die Endersbacher Turner beim Landesturnfest in Göppingen erstmals einen ersten Preis erringen, kauft Vorstand Carl Graze im Namen des Vereins am Ortsrand das Gelände „Am Wiesengärtle“ an der damaligen neuen Strümpfelbacher Straße. Dort soll der Turnschuppen entstehen.

1919  Von 118 Mitgliedern bei Kriegsanfang sinkt die Zahl der Endersbacher Turner auf 86 im Frühjahr des Jahres 1919. Angesichts massiver wirtschaftlicher Nöte führen die drei örtlichen Vereine (Turner, Athleten und Albverein) schon damals auf Funktionärsebene Gespräche über eine mögliche Fusion. In den Mitgliederversammlungen werden die vereinigungsbereiten Ausschüsse der Vereine allerdings zurückgepfiffen.

1923  Die Turner träumen trotz allem weiter von ihrer eigenen Halle. Ungeachtet diverser Inflationsmillionen Grundschuld und Zinslast als Folge des Turnplatzkaufs, heißt es anfangs der 20er-Jahre in einem Protokoll: „Auf Antrag der aktiven Turnerschaft soll dem Projekt der Erstellung einer Übungshalle näher getreten werden.“ Das hat nicht nur sportliche Gründe. Auch die kulturellen Aktivitäten des Vereins – unter anderem Familienabende mit Turndemonstrationen und bis zu fünf verschiedenen Theaterstücken, oder die regelmäßig veranstalteten Weihnachtsfeiern haben Dimensionen erreicht, die in den Sälen der örtlichen Wirtshäuser kaum mehr unterzubringen sind. Immerhin bekommt der Verein nach 15 Jahren eine eigene Fahne. Eine würdige Fahnenweihe findet im Jahr 1923 statt.

 

 

1926  Auch sportlich wird das Vereinsleben in Endersbach vielfältiger. 1926 entsteht die Skizunft und im selben Jahr gründen 13 junge Damen, trotz heftiger Vorbehalte im Zusammenhang mit dem damaligen Schicklichkeitsdenken, innerhalb des TV Endersbach die Turnerinnenabteilung. Selbst die Turnbekleidung – eine Art blauer Knickerbocker, kniebedeckend selbstverständlich – versetzt damals die Sittenwächter (angeblich bis hin zur Diözese in Rottenburg) in helle Aufregung. Laut Vereinsannalen müssen die Turnerinnen bei Festzügen anstandshalber ein Röckchen drüber ziehen. Der Vereinskommentar gut 30 Jahre später in der Festschrift zum 50. Vereinsgeburtstag: „In der schwierigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg vertrat man in unseren ländlichen Gegenden die altväterliche Auffassung, das junge Mädchen habe strenge Zurückhaltung zu wahren und sich auf den Wirkungskreis des elterlichen Haushalts zu beschränken.“

1928  Ende der 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts kommen aber mit weit weniger Widerstand, Faustball und Schlagball mit ins Angebot des Turnvereins.
Hermann Hekeler siegt beim Deutschen Turnfest in Köln.

    

1930  Im Oktober 1930 beschließt der TV Endersbach, sich um das Gauturnfest 1931 zu bewerben. Kein einfaches Vorhaben, denn damals pflegen nicht nur rund 1000 Turnerinnen und Turner zu dieser Veranstaltung anzureisen, ein großer Teil der Gäste musste auch über Nacht untergebracht werden.

1931  Gauturnfest in Endersbach!     

   

Rund 1600 Gäste bewirtet der Verein dann im Jahr 1931 im Festzelt im Gewann Vogtswiesen und stellt etwa 700 private Übernachtungsplätze zur Verfügung. Gutteils die eigenen Schlafstätten, wie Ehrenoberturnwart Ernst Schwegler und seine Turnerkameraden später der Lokalzeitung berichten: „Mir hen em Hei g’schlofa, on dia Betta hemmer de Gäschd g’lau.“ Das erfolgreiche Gauturnfest spült mit rund 1500 Reichsmark auch eine erkleckliche Summe in die Kasse des Vereins. Anschließend sind die finanziellen Voraussetzungen für das lang gehegte und just zu jenem Zeitpunkt gestartete Projekt des Endersbacher Hallenbaus endgültig gegeben. Die Bausparvertragssumme kann herabgesetzt werden. Und die Unterstützung der am Hallenbau interessierten Gemeinde hilft, die bislang verbliebene "Geldlücke" zu schließen - zusammen mit dem forcierten Verkauf der seit einiger Zeit jeweils für fünf Reichsmark an private Hallensponsoren ausgegebenen so genannten Hallenbausteine.

1932  Bis im Herbst 1932 der Rohbau steht ist allerdings auch noch einiges an handwerklichen Eigenleistungen der Turner fällig. Einzelne Turner haben bis zu 1000 unbezahlte Arbeitsstunden in den Hallenbau investiert, erzählt Ernst Schwegler in seinem Rückblick auf jene arbeitsintensive Vereinszeit.

1933  Im Frühjahr 1933 wird die Endersbacher Turnhalle mit einem Festwochenende im April eingeweiht. Die reinen Baukosten belaufen sich – bei umfangreichen Eigenleistungen der Mitglieder, versteht sich – auf etwa 20.000 Reichsmark. Der Verein nimmt bei der Oberamtskasse dafür ein Darlehen von 9000 Reichsmark auf, für das die Gemeinde bürgt. Für das Darlehen wird das 20 Ar große Grundstück im Wiesengarten mit einer Hypothek belastet. Aus dem Jahr 1932 stammt außerdem eine Übereinkunft zwischen Verein und Kommune, dass auch die Endersbacher Schule für einen jährlichen Obolus von 300 Reichsmark die neue vereinseigene Sportstätte nutzen darf.

Die einst im Rösslestall aktiven Schwerathleten des Endersbacher Sportvereins sind zu diesem Zeitpunkt schon längst stolze Nutzer ihrer, fünf Jahre zuvor gebauten, eigenen kleinen Übungshalle an der heutigen Schorndorfer Straße.
Im Sommer 1933 entsteht innerhalb des Vereins die erste Handballmannschaft um „eine Zersplitterung des Bereichs Leibesübungen in kleinere, kaum lebensfähige Gruppen“ zu vermeiden. Die ersten Endersbacher Handballer haben allerdings im Turnverein laut zugehörigem TV-Sitzungsbericht zunächst noch eine ganz besondere sportliche Pflicht: „Jeder Spieler hat neben dem Spiel in der Woche eine Turnstunde zu besuchen.“

1937  Der wachsende Druck nationalsozialistischer Politik auf Gesellschaft und Vereinsleben führt dann 1937 zur Fusion der Endersbacher Sportvereine. Entsprechend der Verfügung, dass in Ortschaften mit weniger als 20.000 Einwohnern nur ein Sportverein existieren darf, schließen sich am 3. Juli 1937 nach einer gemeinsamen, außerordentlichen Hauptversammlung – Turnverein, Sportverein und Skizunft - zum Verein für Leibesübungen (VfL Endersbach e.V.) zusammen.  

1938  Die kleine Trainingshalle des einstigen Sportvereins an der heutigen Schorndorfer Straße wird 1938 an die Gemeinde Endersbach verkauft. Der erhalten gebliebene Türstein jener einstigen Trainingsstätte der Schwerathleten, mit der Gründungsjahreszahl des Athletenbundes anno 1910, ist neben Einträgen in den alten Ortsakten und einer Einladung zur Turnerweihnachtsfeier vom 26. Dezember 1909, das älteste noch erhaltene Überbleibsel aus der Endersbacher Vereinsgeschichte.

Die starken Männer aus Endersbach werden Meister beim Tauziehen in Breslau.

1939  Ende der 30er-Jahre feiern die Endersbacher Tauzieher die größten sportlichen Erfolge der gesamten VfL-Vereinsgeschichte. Nach vielen Meistertiteln bei Kreis-, Gau- und Württembergischen Meisterschaften triumphieren sie 1938 und 1939 sogar auf nationaler Ebene, z.B. 1939 bei der zweiten Deutschen Meisterschaft der Tauzieher in Nürnberg . Den ersten württembergischen Titel erringen sie zunächst laut einer von Karl Walter und Hermann Klein Senior aufgestellten Athletenbundchronik bereits im Jahr 1928 mit der Mittelgewichtsmannschaft – „und die Siegesserie riss nicht ab“. 1938 holen sie sich beim deutschen Turnfest in Breslau (Wroclaw) – noch vor den  Tauziehern aus Wien – den Wanderpreis in allen Klassen. Ein Jahr später folgt in Nürnberg eine weitere deutsche Meisterschaft für die starken Männer des Vereins.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs endet dann der Sport- und Spielbetrieb weitgehend. Sogar einen Teil der in den vergangenen Jahren errungenen Pokale müssen die Sportler zum einschmelzen hergeben. Laut späterem mündlichen Bericht des damaligen Vereinsvorsitzen Ernst Schwegler erfolgte dies nach einem entsprechenden Aufruf des NS-Propagandachefs Göbbels in diesen „kriegslüsternen Zeiten“.

1943  „Der Turnbetrieb der Männer ruht infolge der Wehrdienstleistung fast sämtlicher Turnkameraden“, steht im Versammlungsbericht des Sportvereins zum rein sportlichen Stand der Dinge am 20. März 1943. "Vorstand und Ausschuss", so lautet später die offizielle Sprachregelung für die sehr schwierigen Sportlerzeiten, "seien bemüht, die laufenden Vereinsgeschäfte ordnungsgemäß abzuwickeln“.
Die Turnhalle war zeitweise für Kriegszwecke konfisziert.

Im Januar 1945 hält laut einem in der VfL-Festschrift 1958 zitierten Vereinsprotokoll der „Vereinsführer Spieß“ (der allerdings seit 1937 nicht mehr Vereinsvorsitzender ist) noch eine Ausschusssitzung ab. Er lässt der Gefallenen gedenken, welche von den Anwesenden durch Erheben von den Sitzplätzen geehrt werden. --- Manche schönen Stunden ziehen am geistigen Auge vorbei. 48 Endersbacher VfL-Vereinsmitglieder bezahlen den deutschnationalen Wahn mit ihrem Leben. (1940 bis 1945) Zumindest die Bierverträge mit der Metzinger Brauerei Bräuchle werden andererseits wie üblich abgerechnet und zeugen zumindest bei der Hallenbewirtschaftung von den – in gewissem Rahmen – weiter laufenden Vereinsaktivitäten anfangs der 40er-Jahre. Die Beziehungen zur Metzinger Brauerei sind in den ersten Turnhallenjahren über verwandtschaftliche Beziehungen der Endersbacher Unternehmerfamilie Birkel zustande gekommen.  

1945 / 1946  „Im Auftrag der Militärregierung wird ihnen mitgeteilt, dass sie die vorläufige Genehmigung zur Durchführung ihrer Turnstunden haben“.
So lautet am 20. März 1946 die Mitteilung seitens der amerikanischen Übergangsregierung, mit der in Endersbach knapp ein Jahr nach Kriegsende wieder die ersten Aktivitäten im Vereinssport möglich sind. 186 männliche und 65 weibliche Mitglieder zählt der VfL bei der Vereinsversammlung zur Wiedergründung des VfL im Jahr 1946.
Der Ballspielplatz ist vorübergehend verloren. Angesichts der aktuellen Nachkriegsnöte wird dort Gemüse und Salat angebaut. Erst 1949 wird das Gelände zwischen den Pappeln endgültig zum Sportplatz.

1947 / 1949  Die Ballspiele haben nach 1945 Hochkonjunktur. Und zusätzlich zur 1947 entstandenen eigenen Handballabteilung gründet der Verein 1949 eine Fußballabteilung. Im gleichen Jahr lehnt der Ausschuss eine Tischtennisabteilung noch ab.

1953  Einigkeit besteht aber darin, dass die von Schulen und Gemeinde mitbenutzte Turnhalle dringend erweitert werden muss. Und so nimmt der Verein bereits 1953 sein nächstens Bauprojekt in Angriff. Mit viel Eigenleistung wird die Turnhalle um einige Meter verlängert. Finanziert wird der Ausbau vor allem über Spenden.
In diesem Jahr fahren unsere Turner nach Hamburg zum Turnfest.

 

1956 / 1958  In den Jahre von 1956 bis 1958 folgt die Zeit der Anpassung des Vereinsangebots an stark veränderte Bedürfnisse, denn nacheinander entstehen 1956 eine Tischtennisabteilung, die Sparte des Versehrtensports 1957 und 1958 die VfL-Schützenabteilung. Zugleich wächst die Zahl der VfL-Mitglieder rasant an. Dass die Veränderungen in der Vereinsstruktur und der sportlichen Ausrichtung nicht ohne vereinsinterne Probleme bewältigt werden, lässt sich wieder der Festschrift zum 50. Vereinsgeburtstag deutlich entnehmen: „Die Zeiten des familiengebundenen Vereins sind vorbei. Der allseitig gebildete Mensch muss dem Spezialisten weichen; wir mögen diese Entwicklung bedauern – sie ist in allen menschlichen Tätigkeitsbereichen aufzuzeigen – auch das Gebiet der Leibesübungen ist ihr schon weithin ergeben. Die Perfektion der Technik wird verherrlicht; das Menschliche in Bewegung und Spiel tritt immer mehr zurück.“

Zugunsten des Hallenausbaus muss anfangs der 50er-Jahre ein anderes, dringliches Anliegen zunächst zurückstehen. Der VfL hat keine Fahne mehr. Die ursprüngliche Vereinsfahne aus dem Jahr 1923 ist bei Kriegsende verschwunden. Es wird vermutet dass sie, wie manches historisches Vereinsutensil, das in der Turnhalle aufbewahrt worden ist, im Gepäck von Angehörigen der alliierten Truppen als Kriegssouvenir über den Atlantik verschwunden sein könnte.

1956 ist dann endlich Fahnenweihe für’s neue Vereinstuch des VfL Endersbach.

                        

1958    -- 50 Jahre VfL und der Hartplatzbau --

Zwei Jahre nach der Fahnenweihe wird 1958 in Endersbach des 50. Vereinsjubiläum gefeiert. Mit Festtagen von Samstag, 14. Juni, bis Dienstag, 17. Juni, einem Jubiläumsabend samt „gestalteter Vereinsgeschichte“, Gau-Jugendturntag, Bundesjugendspielen und „Tag der Rasenspiele“.
Etwas Wehmut klingt allerdings auch durch. Mit der Schwerathletikabteilung zeigt eines der ursprünglichen Standbeine des Vereins starke Auflösungserscheinungen – es fehlt an Aktiven und an interessiertem Nachwuchs. "Der Verein habe zwar die Voraussetzungen für die Neugründung der Abteilung geschaffen", heißt es im damals aktuellsten Teil der Vereinsgeschichte, "das sei aber wertlos, wenn sich nicht Männer aus guter alter Schule bereit finden, das Erbe einer glanzvollen Zeit an eine begeisterungsfähige Jugend weiterzugeben“.

 

1964  In den Jahren nach dem Jubiläum entsteht bei der Turnhalle der 1964 fertig gestellte Hartplatz samt Flutlichtanlage. Die damit deutlich verbesserten Übungsmöglichkeiten für den Verein feiert der VfL in jenem Jahr mit einem Gaukindertreffen, bei dem 750 Kinder mit von der Partie sind.

1966  Im Sommer 1966 werden zum ersten Mal die Zelte für’s Zeltlager des VfL Endersbach auf dem Edelmannshof zwischen Rudersberg und Welzheim aufgeschlagen. Das Zeltlager mit seinen zeitweise mehr als 100 Teilnehmern gehört heute noch als fester Bestandteil zum jährlichen VfL-Jugendprogramm.

1967  Und noch eine Sportart wird dem Verein als eigene Abteilung angegliedert: 1967 gründet sich der Tennisclub, er ist allerdings nur zwölf Jahre im Verein organisiert und macht sich 1979 als TC Endersbach selbständig. Auch die Schützen verlassen den Verein und tun sich im Jahr 1974 mit ihren Strümpfelbacher Sportkameraden zu einem gemeinsamen Schützenverein zusammen. Dr. Hellmuth Hahn ist im Jahr 1967 die treibende Kraft, als innerhalb des VfL Endersbach eine Versehrtensportguppe gegründet wird. Hintergrund ist das Interesse in verschiedenen VDK-Ortsgruppen im Kreis, einen sportlichen Übungsbetrieb für interessierte Versehrte – damals vor allem Kriegsversehrte – zusammenzubringen. Der Bericht aus dem Anfangsjahr des Endersbacher Versehrtensports: „So fanden sich bald über 40 versehrte Kameraden von Beutelsbach, Endersbach, Beinstein, Waiblingen, Hegnach und Rommelshausen bereit, regelmäßig ab November 1957 mit dem Bus zum Schwimmen nach Cannstatt zu fahren.“ Vorsitzender der Abteilung ist Hellmuth Hahn, als Übungsleiter steht ihm Hermann Klein zur Seite, der damals Oberturnwart sowie technischer Leiter des VfL ist – und dazu noch Abteilungsleiter der Endersbacher Skizunft. 1964 nehmen die Versehrtensportler auch die Leichtathletik mit in ihr Programm auf, ab 1966 gibt es dafür einen eigenen Übungsabend in der Hegnacher Sporthalle.

Mit dem Bau des Endersbacher Mineralhallenfreibades im Jahr 1973 entfallen die weiten Fahrten zum Schwimmen. Montags war seitdem ein Übungstermin für die Versehrtensportgruppe reserviert – zumindest dann, wenn das Cabrio nicht gerade geschlossen war.
Vor einigen Jahren hat sich allerdings die einstige VfL-Versehrtensportgruppe als eigener Verein selbständig gemacht – was natürlich am Kontakt und den engen persönlichen Beziehungen der Versehrtensportler zum Endersbacher Sportverein nichts geändert hat.

 

1973  Ein lang gehegter Wunsch der Endersbacher geht 1973 in Erfüllung. Das später mit dem werbeträchtigen Namen „Cabrio“ bedachte Mineralhallenfreibad mit seinem wegrollbaren Dach öffnet die Pforten. Und damit ergibt sich für den Verein – auch dank der spontanen Initiative des begeisterten Schwimmers Jörg-Dieter Doleschal – die Möglichkeit, das sportliche Angebot um eine Schwimmabteilung zu erweitern, die sofort massenhaft Zulauf und in den folgenden Jahren auch beachtliche schwimmsportliche Erfolge hat.
Doch nach einigen Jahren belasten hohe Reparaturkosten und Ausfälle das öffentliche Budget. Das endgültige AUS folgt dann 2009. Das Cabrio-Ende wird wegen unüberschaubaren Reparatur- und Sanierungskosten unter großem Bedauern der Schwimmer und der Bevölkerung eingeläutet. Der Wunsch nach einem Sportbad besteht bis heute (2015).

 

1974  Auch in den anderen Abteilungen steigt in den folgenden Jahren die Mitgliederzahl kräftig, was insgesamt veränderte Anforderungen an den Verein nach sich zieht.
Die Nachfrage geht stark in Richtung Breitensport und der VfL reagiert mit entsprechenden Angeboten. Das später auf mehrere Termine erweiterte Mutter-Kind- Turnen und die Seniorengymnastik werden ins Programm aufgenommen. Ein Lauftreff wird gegründet.
In den Zeiten, als aus den fünf Wengerterdörfern gerade die Gesamtkommune Weinstadt entsteht, ist dies quasi ein Vorgriff auf die später vereinsübergreifend gegründete Leichtathletikgemeinschaft (LG) Weinstadt, die allerdings erst Mitte der 80er-Jahre als eigenständige Abteilung im VfL verankert wird.

 

1975/1976  Das Gauturnfest für Kinder findet unter großer Beteiligung in Endersbach statt. Mit diesen Festen sollen weitere Jugendliche für turnerische Aktivitäten begeistert und gewonnen werden.

1978  Es gibt weitere verwaltungstechnische Notwendigkeiten für einen immer größer werdenden Verein: Seit Ende der 70er-Jahre ist die Mitgliederverwaltung auf EDV umgestellt. Und für die sportlichen Aktivitäten reicht die gute alte Turnhalle samt Hartplatz irgendwann nicht mehr aus. Der VfL muss im Trainingsbetrieb immer mehr auch in andere, inzwischen in Weinstadt entstandene, städtische Hallen ausweichen, in diejenigen am Bildungszentrum in Benzach zum Beispiel.

1979  Die Tennisabteilung macht sich als TC Endersbach selbständig. 

1981  Das Gauturnfest findet mit mehr als 1000 Teilnehmern statt. Das führte dann 1982 zur Gründung einer eigenständigen Turnabteilung im VfL.

 

1983  Für einen Sportverein, der alle Bevölkerungsschichten anspricht, wirbt der damalige VfL-Vorsitzende Manfred Hoff in seinem Grußwort zum
75. Vereinsgeburtstag im Jahr 1983. Das fünftägige Festprogramm Ende Mai 1983 startet schon donnerstags mit einer Jugenddisco. Ein Höhepunkt ist das Fußballspiel der Traditionsmannschaften des VfL Endersbach und des VfB Stuttgart. Und natürlich ist während der Jubiläumstage ständig Festbetrieb – mit Jubiläumsakt, Musik, Vorführungen im Festzelt und mit sportlichen Darbietungen auf dem Sportplatz. „Wenn ich das gewusst hätte, hätt’ ich vielleicht nein gesagt“, sagte später Sportkamerad Hoff beim Rückblick auf die Zeit, als er im Herbst 1982, etwa neun Monate vor dem Jubiläum die Führung des Vereins übernimmt – ohne zu wissen, was da in Kürze auf ihn zukommt. Es ist vereins- und stadthistorisch die Zeit der Planungen für einen Kunstrasenplatz und eine zusätzliche große Sporthalle. 

Zugleich wird 1983 auch die Turnhalle des VfL Endersbach auf dem Vereinsgelände an der Strümpfelbacher Straße stolze 50 Jahre alt. Weil diese trotz mehrfacher Ausbau- und Sanierungsaktionen so langsam in die Jahre kommt, ist die Zukunft der Vereinssportstätte, die Frage nach Grundsanierung, nach einem Ausbau oder gar nach komplettem Neubau beim Jubiläum auch ein wichtiges Thema. Denn schließlich zieren im Untergeschoss inzwischen massenhaft Stützen die einstige Schießbahn, um die Standfestigkeit des Hallenbodens einigermaßen bei größeren Veranstaltungen zu garantieren. Auch sonst entspricht der Bau aus den frühen 30er-Jahren sportlich, sanitär- und bewirtschaftungstechnisch einfach nicht mehr den modernen Anforderungen für die Vereinsaktivitäten und sonstigen Veranstaltungen.
Eines allerdings ist klar: Einen erneuten Hallenbau in Eigenregie kann und will der Verein diesmal nicht stemmen. Was den VfL aber in eine echte wirtschaftliche Bredouille bringen könnte: Der Weinstädter Gemeinderat stimmt mit einer Stimme Mehrheit dem Bau der heutigen Schulturnhalle bei der Endersbacher Grundschule zu. Womit der Großteil des bislang in der alten Jahnhalle angesiedelten Schulsportbetriebs bald dort stattfinden kann und der Verein nicht nur mit einer maroden Halle dasteht, sondern auch noch ohne seinen seitherigen Hauptmieter der Jahnhalle. Es droht ein wirtschaftliches Debakel. Die Endersbacher Hallenfrage wird innerhalb des Vereins aus Sorge um die sportliche Identität sehr kontrovers diskutiert. Der stark an einer repräsentativen städtischen Veranstaltungsstätte interessierte damalige Weinstädter Oberbürgermeister Jürgen Hofer hat bezüglich eines auch kulturell nutzbaren Neubaus eigene Visionen und verspricht in seinem Grußwort zum Vereinsjubiläum 1983 kommunale Solidarität in der Frage der Hallenzukunft: „Ich bin überzeugt, dass nun in diesem Jahr die erwartete Klärung eintritt, die sicherlich auch die unerlässliche Zustimmung des VfL Endersbach finden wird.“

 

1985  Gut ein Jahr dauert es dann trotzdem noch, bis die Einigung zwischen der Stadt Weinstadt und dem VfL Endersbach unter Dach und Fach ist. Bei der Hauptversammlung am 27. Februar 1985 stimmt die Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder zu, die alte Turnhalle samt Grundstück im Erbbaurecht an die Stadt abzugeben. Im Rahmen dieser Vereinbarung sichert sich der Verein innerhalb des Neubaus im Gegenzug ein eigenes Domizil samt Geschäftsstelle, Versammlungsraum, Küche und Gymnastiksaal und der Verein bleibt zumindest in kleinerem Umfang auch in der neuen Jahnhalle sportlich auf dem ursprünglichen Endersbacher Turnerareal präsent. Im April 1985 wird beim extra für den Umbau ausgeschriebenen Architektenwettbewerb der siegreiche Entwurf für die neue multifunktionale Jahnhalle gekürt. Für den Mittelbau des mehrgiebligen Hallengebäudes soll dabei die Konstruktion der alten Endersbacher Turnhalle erhalten bleiben.

 

1986  Teilnahme am Turnfest in Berlin. Die erhaltene Turnfesteiche wird dann später bei der Jahnhalle gepflanzt.

1987  Gründung der Leichtathletikabteilung im VfL; diese wird von 1988 an dann ein Teil der LG Weinstadt. Hier wird bereits vereinsübergreifend Leichtathletik betrieben.

1989  Die neue Jahnhalle der Stadt mit VfL-Vereinsgeschäftsstelle, Vereinsraum, Küche und Gymnastiksaal steht. Im Jahr 1989 ist die neue Jahnhalle bezugsfertig. Die Gesamtkosten für die Stadt Weinstadt betragen rund fünf Millionen Mark. Die Jahnhalle ist jetzt allerdings keine reine Sporthalle mehr. Weinstadt hat ein neues Kulturveranstaltungszentrum, das unter anderem auch für sportliche Zwecke nutzbar ist. Im großen Saal mit seinen 310 Quadratmetern Fläche finden bis zu 400 Menschen Platz. Was repräsentative Zwecke angeht, ist dies ein unbestreitbarer Zugewinn für die Kommune, aus rein sportlicher Sicht bleiben zumindest innerhalb des VfL gewisse Zweifel. Auch wenn sich der Verein mit dem eigenem Domizil im Hallenkomplex und langfristiger Erbpachtvereinbarung mit der Stadt wirtschaftlich recht solide für die Zukunft absichert. Mit Mühe setzen die an der Hallentradition hängenden VfL-Turner immerhin durch, dass bei Bedarf auch in der neue Jahnhalle ein Hochreck aufgebaut werden kann. Ein zusätzlicher Vorteil für das Angebot im Verein liegt in anderen Bereichen: In der sportlich nur begrenzt genutzten Kulturhalle werden Dinge wie Mutter-Kind-Turnen oder das nach und nach wachsende Angebot im Gesundheitssport in deutlich größerem Umfang möglich. Zugleich ist die Schulturnhalle der Puffer, der den Abriss und den Neubau jener Jahnhalle erst möglich machte, die jahrzehntelang die einzige Sporthalle für ganz Endersbach gewesen ist.

                

 

1990  Im Verein haben sich inzwischen die Fußballer im FV später SC Weinstadt und die Tennisfreunde im nebenan beheimateten TCE selbständig gemacht. Mit der Fußballabteilung und der Versehrtensportgruppe machten sich bisherige Abteilungen selbständig, wobei die engen persönlichen Verbindungen natürlich erhalten bleiben. Eine der traditionellen Abteilungen des VfL Endersbach war von 1949 an für lange Jahre die Fußballabteilung. Gegründet wird sie in jenen Jahren, als die Mannschaftsspiele auf grünem Rasen nach dem Zweiten Weltkrieg ganz groß in Mode kommen. Der Ball, so heißt es 34 Jahre später in der VfL-Chronik aus dem Jahr 1983, sei „noch genauso rund, wie vor hundert Jahren“. Der Stopper nenne sich allerdings inzwischen Libero und – das wäre im Jahr 2015 zu ergänzen – der gute alte Stopper ist heute angesichts der modernen Viererkette komplett Vergangenheit. Genauso wie die vereinsorganisatorisch eingegliederte Abteilung Fußball im VfL Endersbach. Diese hat sich nämlich 1990 - der besseren mannschaftlichen Perspektiven wegen - zusammen mit den Fußballern aus Großheppach und Beutelsbach als FV Weinstadt selbständig gemacht. Wechselhaft sei’s gewesen, das sportliche Streben nach größeren Meriten, heißt es bereits in den Vereinsannalen zu den frühen Endersbacher Kickerjahren in den 50ern. Gleiches könnte sich auch über aktuellere Jahre sagen lassen, in denen der Nachfolgeverein des FV, der SC Weinstadt wieder ohne die Großheppacher Fußballer klarkommen musste. Die Endersbacher Fußballer jedenfalls erleben laut den VfL-Vereinsaufzeichnungen einst in den 60er-Jahren ihre besten Zeiten, als die erste Mannschaft in die damalige A-Klasse aufsteigt – vergleichbar heute mit der Bezirksklasse. Aber auch als dann Ende der 70er-Jahre der Abstieg in die Kreisklasse B ansteht, verlieren die Endersbacher Kicker ihren fußballerischen Humor nicht: „Sollte das eine oder andere Ziel nicht erreicht werden, so lassen wir uns nicht verdrießen – getreu dem Motto: „Die Besten waren wir nicht, aber die Lustigsten“, schreiben sie dann im Festheft zum VfL-Jubiläum 1983.  

 Neu dagegen ist die Leichtathletikgemeinschaft (LG) Weinstadt seit Ende der 80er- Jahre, die zusammen mit den anderen Weinstädter Sportvereinen ins Leben gerufen wurde und als eigenständige Leichtathletikabteilung auch im VfL verankerte ist. In der 1987 / 1988 gegründeten Leichtathletik Gemeinschaft - kurz LG - schlossen sich damals schon die Leichtathleten aus Schnait, Beutelsbach und Endersbach zusammen. Später folgten auch Strümpfelbach und Großheppach. Die LG ist somit die Keimzelle der dann erst 2014 gegründeten Sportgemeinschaft Weinstadt.

1991  Nicht nur Schüler und Vereine profitierten vom Weinstädter Stadion beim Schulzentrum, welches 1991 eingeweiht wurde. Hier hatten die Leichtathleten endlich ihr Refugium gefunden.


1992
  Was die sportlichen Trainingsmöglichkeiten anging, so stellt sich anfangs der 90er-Jahre schnell heraus, dass der Umbau der Jahnhalle in eine sportlich nur bedingt verfügbare Veranstaltungshalle die Hallenproblematik für die Weinstädter Sportvereine keineswegs beseitigte, trotz der zusätzlichen verfügbaren Grundschulturnhalle. Zumal sich in den Folgejahren die Versprechungen der Stadt Weinstadt, in absehbarer Zeit eine zusätzliche Ballspielhalle zu bauen, angesichts der Ebbe im kommunalen Säckel als nicht einlösbar erweisen. Noch anfangs der 90er-Jahre scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die längst auf dem Papier entworfene Halle beim Stadion nutzbar sein wird. Die Pläne liegen bereit. Ob sie allerdings in zwei, drei Jahren bereits stehe, das lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, so wird in dieser Zeit Sportamtschef Hans Lautenschlager in der Presse zitiert. Aber, so seine zuversichtliche Aussage damals: „Noch in diesem Jahrtausend“. Er sollte nicht Recht behalten, denn auch 2015 wird noch immer auf diese Ballspielhalle gewartet. Jenes Jahrtausend ist seit einigen Jahren vorüber, bis heute liegen die Pläne für die aus gesamtweinstädter Vereinssicht dringend benötigte Ballspielhalle allerdings noch immer irgendwo in den städtischen Schubladen. Nicht zuletzt deshalb, weil in Gemeinderatsdebatten plötzlich unbezahlbare Visionen einer „repräsentativen“ Halle mit bis zu 1500 Zuschauerplätzen auftauchen. Die Ballspielhalle jedenfalls wird kommunalpolitisch angesichts der damit in die Höhe schießenden Kosten und der zeitgleichen Kassenflaute zugunsten anderer Dinge auf einen der hinteren Plätze der Prioritätsliste gemeinderätlicher Realisierungspläne verbannt. Ein Umstand, der bis heute für alle Weinstädter Vereine zu erheblichen Engpässen im alltäglichen Übungsbetrieb führt.  

Handball 1992: Ende der 80er-Jahre bestimmen knappe Trainingsmöglichkeiten und die wachsenden Probleme, in allen Jugendklassen komplette Mannschaften zusammen zu bekommen, nicht nur bei den Endersbacher Handballern die Situation. So gibt es im Jahr 1990 die ersten Gespräche mit dem TSV Großheppach und dem TSV Beutelsbach über die Bildung einer Weinstädter Spielgemeinschaft. Nachdem die Beutelsbacher Handballer kurz vor Realisierung der Handballspielgemeinschaft (HSG) wegen finanzieller Differenzen aus dem Projekt aussteigen, sind es 1992 die Großheppacher und die Endersbacher Handballsportler, die ihre Spieler in der HSG Weinstadt zusammenbringen. So kooperiert von Beginn der 90er-Jahre an der VfL Endersbach eng mit den Großheppacher Handballern und bilden die Handballspielgemeinschaft Weinstadt (HSG). Großheppach bringt zu dem Zeitpunkt den Vorteil einer Landesligamannschaft mit ein und Endersbach einiges an frischem Blut aus dem Jugendbereich. Zum Beispiel die legendäre Kärcher-Jugend, die Rolf Kärcher von der E- bis in die A-Jugend nicht nur zusammengehalten, sondern auch lange Jahre zu vielen Titeln und Turniererfolgen geführt hat. Sportlich folgt im Jahr 2000 der vorübergehende Aufstieg der ersten Mannschaft der HSG Weinstadt in die Verbandsliga. Im selben Jahr sind die Weinstädter zu Besuch in Hongkong beim Team Charry Hongkong. Ein Höhepunkt der nicht zuletzt auch durch den separat gegründeten HSG-Förderverein ermöglicht wird, der auch Freizeitaktivitäten und Auslandsreisen der verschiedenen HSG-Teams unterstützt.


In den Bereichen Gesundheitssport und dem Kursprogramm mit Wirbelsäulengymnastik, Yoga oder Sport nach Krebs weitet sich das Angebot innerhalb des Vereins über die sportartbezogenen Abteilungsgrenzen hinaus aus. Im Bereich Gesundheitssport gibt es bereits ab 1992 in Endersbach die Herzsportgruppe und ab 1993 die Übungsgruppe „Luftsprung“ für Kinder mit Asthma samt ambulanten Asthmaschulungen.  

 

1996  Der Mangel an Sportstätten stellt eine Situation dar, die von der zweiten Hälfte der 90er-Jahre an vor allem auch für den VfL sehr problematisch ist, weil für den Verein seit 1996 mit den Basketballern eine weitere Vereinsabteilung beachtliche sportliche Erfolge feiert. Angesichts des erfreulichen Zulaufs reklamieren die Basketballer aber auch für mehrere aktive Teams und viele Jugendmannschaften die nötigen Trainingskapazitäten in ausreichend großen Hallen.  

2000  Zum Millennium fand ein großes Sportfest statt an dem alle Weinstädter Vereine teilnahmen.

2002  Deutsche Seniorenmeisterschaften der Leichtathletik im Weinstädter Stadion. Das elegante Oval bietet ein würdiges Ambiente und ausgezeichnete Stimmung.  

2007  Der Bedarf an Gesundheits- und Rehabilitations-Sport wurde erkannt und um den Bereich Sport nach Schlaganfall erweitert.

 

2008  Der VfL Endersbach feiert 100-jähriges Bestehen

    

Hier einige Grußworte und Artikel der Festschrift für Interessiert:

Und jetzt die Sportbeiträge einzelner Abteilungen:

 


„Wohin geht die Reise im Vereinssport?“
– neben den Feiern nimmt sich der VfL Endersbach für das große Jubiläum 100 Jahre nach der Gründung des ersten Endersbacher Sportvereins ganz bewusst ein Symposion vor, bei dem über die Perspektiven der Sportvereine im 21. Jahrhundert diskutiert wird. Aus jenen 20 Sportbegeisterten im Jahre 1908, die im Lammgarten an der Strümpfelbacher Straße anfangs selbst im Regen unter freiem Himmel aktiv waren, oder manchmal zum Turnen ins Untergeschoss geflüchtet sind, ist schließlich ein ehrenamtlich organisierter Sportbetrieb mit knapp 1800 Mitgliedern geworden, der vor allem im Kinder- und Jugendbereich ganz andere Bedingungen und Erwartungen zu erfüllen hat, als dies bei der Vereinsgründung der Turner im Jahr 1908 der Fall war. Mit der Folge unter anderem, dass der VfL seit einigen Jahren nicht nur eine eigene Geschäftsstelle in den Vereinsräumen im Anbau an der Jahnhalle hat, sondern inzwischen auch eine fest angestellte Mitarbeiterin, Claudia Allmandinger, die den immer größeren Verwaltungsaufwand für einen ehrenamtlich organisierten Dienstleistungsbetrieb stemmt und den Abteilungen unter die Arme greift. Denn spätestens anfangs der 90er-Jahre wird klar, dass „für einen beruflich eingespannten Vereinsvorsitzenden bei 500 Vereinsarbeitsstunden im Jahr irgendwann die Grenzen erreicht sind“, erzählt Gerd Schwegler, aus eigener Erfahrung. Er hatte das Amt von 1991 bis 1999 inne.

„Der Hauptverein“, so umreißt Vorgänger Manfred Hoff beim Symposiums-Vorgespräch sein Ideal von moderner Vereinsarbeit -- „bietet den verwaltungstechnischen Rahmen für die eigenverantwortlichen Aktivitäten der Abteilungen, welche andererseits für die sportlichen Belange komplett eigenständig und dafür verantwortlich sind“. Im Übrigen hat sich der VfL Endersbach in der Frage des Leistungs- oder des Breitensports ganz klar für die sportliche Grundausbildung und Grundversorgung entschieden
 – bewusst plakativ gesagt, für die „maximale Breite des Sports“. Für intensive Jugendarbeit samt ständig verbesserter Qualifikation der Übungsleiter und ein möglichst großes Angebot an sportlichen Möglichkeiten für alle. Wohlwissend – auch aus eigenen Erfahrungen – dass Spitzenleistungen in einzelnen Disziplinen oder vor allem höherklassige Erfolge 
in Mannschaftssportarten ohne größeren finanziellen
 Einsatz Dritter und ohne eine professionell veränderte Ausrichtung der Vereinsstrukturen kaum machbar sind. „Zum Verein, der stark auf seine gewachsene ehrenamtliche Struktur baut, gehören im Kursangebot aber inzwischen auch professionelle Übungsleiter, die den Verein sehr engagiert nach außen vertreten“, sagt beim Gespräch über die jüngsten VfL-Vereinsjahre Ralph Pfeifer, seit 2004 erster Vorsitzender des VfL Endersbach.

Im Jubiläumsjahr hat der VfL Endersbach insgesamt fast 1800 Mitglieder. Die Turner sind vereinsintern mit mehr als 1100 Abteilungsmitgliedern nach wie vor absolut in der Mehrheit. Aber die Breite des Angebots in den acht Abteilungen ist nach 100 Jahren größer denn je. Der Endersbacher Verein sei im Jahr 2008 finanziell solide und „funktioniert in allen Bereichen“, sagt Ralph Pfeifer im Vorfeld des 100. VfL-Geburtstags: „Und was wirklich gut ist, das ist die kommunikative Seite des Vereins, da kommt immer Resonanz. Die Leute sind immer da, wenn’s wichtig ist.“

Fusionsgelüste und die schiere Größe als Maßstab für die Leistungsfähigkeit eines Vereins, das gehört perspektivisch dagegen längst wieder der Vergangenheit an. Der Verein pflegt Kooperationen dort, wo für die Sportler und für den Nachwuchs auf diese Weise Vorteile entstehen. In der Leichtathletik etwa, oder beim Handball. Aber die einst im kommunalen Sportforum angestrebte Fusion aller Weinstädter Vereine ist – trotz des damit winkenden reduzierten Bedarfs an ehrenamtlichen Amtsträgern – angesichts des Verlusts persönlicher Identifikation kein wirkliches Thema mehr.
„Die Vereine in Weinstadt wollen eigenständig bleiben, das 
ist ein Klärungsprozess der vergangenen Jahre“, sagt auch Roswitha Maier, die VfL-Vereinsvorsitzende der Jahre 2000 bis 2004. Vielversprechender sind gesamtkommunale Errungenschaften zwischen den Weinstädter Vereinen, wie der vereinsdurchlässige Familienbeitrag, der es Kindern ermöglicht, auch Angebote der anderen Vereine ohne zusätzliche Mitgliedsgebühr zu nutzen.
So hörte man noch vor 7 Jahren -- doch Ansichten können sich ändern.

2014  Gründung der Sportgemeinschaft Weinstadt e.V.    
Zunächst beschließen die Vereine TSV Großheppach, VfL Endersbach und SV Weinstadt (Beutelsbach) eine Zusammenarbeit diverser Sportabteilungen. Der TSV Schnait und der TSV Strümpfelbach verhalten sich noch abwartend.

2015   Im Laufe des Jahres 2015 wird dann nach Bestätigung des Verbandes im Zeichen der SGW von den bereits verbundene Abteilungen, Leichtathletik, Handball und Schwimmen Sport getrieben. Im Laufe der Zeit verbinden sich weiter Abteilungen und bilden einen schlagkräftigen Dachverband, der sicherlich kühne Visionen realisieren kann.

 

 

Vereinsgeschichte in Grossheppach

Chronik des Sportvereins Großheppach seit 1903

Beim Osterfest des Jahres 1903 beschlossen die fünf Turnfreunde Gustav Scheck, Karl Ellwanger, Wilhelm Ehmann, Karl Ehmann und Karl Ellwanger zur Pflege der Leibesertüchtigung in der Gemeinde den Turnerbund Großheppach ins Leben zu rufen. Schon bald stieg die Mitgliederzahl des Vereins und man beteiligte sich aktiv an Turnfesten. Die folgenden Kriegsjahre waren auch für den im Aufbau befindlichen Verein eine schwere Zeit, aber mit Elan und gemeinsamer Anstrengung konnte bereits 1919 der Bau einer eigenen Turnhalle beschlossen und in den darauf folgenden Jahren verwirklicht werden. Die Mitgliederzahl wuchs ständig, neben turnerischen Veranstaltungen gab es auch die ersten festlichen Zusammenkünfte, woraufhin sogar ein Singchor gegründet wurde. 1920 wurde die Anschaffung einer Fahne beantragt und am 20. Juni 1921 wurde die erste Fahne geweiht; die ersten Fahnenträger waren Ulrich Böhringer und sein Stellvertreter Eugen Schmid. Zur selben Zeit wurde auch die erste Damenriege des Vereins gegründet. Im Jahr 1929 gründete der Verein die Handballabteilung, ein Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme beim Landesturnfest in Heilbronn.
1930 wurde angeregt, die Sängerriege des Sportvereins mit dem Männergesangsverein zusammenzuschließen, was aber nicht zustande kam. Ein Aufnahmeantrag für den Schießsport wurde abgelehnt. 1935 betrug der Mitgliederstand 105 männliche und 16 weibliche Mitglieder, aber der zweite Weltkrieg und der Einmarsch der Besatzungsmächte führten letztendlich sogar zur Auflösung des Vereins.

Die Wiedergründung erfolgte dann aber schon am 24. November 1945 auf Antrag von 61 ehemaligen Mitgliedern; gleichzeitig wurde bei der Militärregierung die Freigabe der Turnhalle beantragt. Von da an ging es stetig bergauf, im Jahre 1953 wurde das 50-jährige Jubiläum des Vereins in bescheidenem Rahmen gefeiert. Eine bedeutend größere Veranstaltung war das Heimatfest 1954, an dem der TSV rege beteiligt war. Die Mitgliederzahl erreichte 1958 den Stand von 220 registrierten Mitgliedern und die Räumlichkeiten mußten erweitert werden. Erstmals im Jahr 1959 erfolgte die Beantragung einer eigenen Tischtennisabteilung, diese wurde jedoch erst 1967 tatsächlich ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr knüpfte man erste Kontakte zu den Fußballern des SC Kleinheppach, welche schon 1970 zur Gründung einer Fußballabteilung und der Aufnahme der Kleinheppacher Fußballfreunde führte, woraufhin der Name des Vereins in Sportverein Heppach geändert wurde.
1970 wurde die Breitensportabteilung Jedermänner gegründet, der TSV bestand nun also bereits aus fünf Abteilungen; damit war allerdings auch die Zeit eines Vereins mit stark familiärem Charakter beendet und eine weitere Vergrößerung unaufhaltsam geworden. So baute man schon im folgenden Jahr die Mehrzweckhalle und das Vereinsheim. Nach der Zusammenlegung der Gemeinden Großheppach mit Weinstadt und Kleinheppach mit Korb durch die Gemeindereform 1974, wurde der Name des Vereins von SV Heppach in den bis heute gültigen Namen TSV Großheppach  geändert. Die Fertigstellung neuer Sportanlagen einschließlich des Bauwerkes für Geräte und Bewirtschaftung - kurz Kiosk genannt - war im Jahr 1977. Im Jahr 1978 feiert Großheppach die 700 Jahrfeier. Der TSV beteiligt sich in historischen Kostümen am Umzug.

1982 erreichte der TSV Großheppach eine Größe von 1000 registrierten Mitgliedern. 1993 kann der TSV auf 90 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. 2000 legte sich der Verein das bis heute gültige Logo zu.

Chronologie:

1903   Gründung Turnerbund Großheppach
1914   Teilnahme an Turnfesten des Kreises u. Turngau

1914-1918   achtzehn Turner kommen nicht aus dem 1. Weltkrieg zurück
1919   Einweihung der neuen Turnhalle und Gründung eines Singchors
1920   der Vereinsbeitrag beträgt 50 Pfennig, für Zöglinge 25 Pfennig im Monat
1921   Fahnenweihe 1921 Gründung einer Damenriege
1922   inflationsbedingte Beitragserhöhung auf 5 Mark pro Quartal, noch im gleichen Jahr Erhöhung auf 200 Mark
1924   Teilnahme am Gauturnfest in Beutelsbach
1925   Einrichtung des Badeplatzes an der Rems
1929   Teilnahme am Landesturnfest in Heilbronn, Erweiterung der Turnhalle und weiterer Grundstückserwerb, Gründung einer Handballabteilung
1935   der Verein hat 105 männliche und 16 weibliche Mitglieder
1936   die Turnhalle muss wegen des Neubaus der B 29 versetzt werden
1938   Teilnahme am Turnfest in Breslau
1939   20-jähriges Jubiläum der Sängerriege und 10-jähriges Jubiläum der Handballabteilung. Weihnachten werden an 38 Kriegsteilnehmer aus dem Verein Päckchen geschickt
1940   ab 1940 keine Vereinsarbeit mehr möglich, Auflösung des Vereins nach Einmarsch der Besatzungsmacht. 24.11.1945
1945   Wiedergründung als TSV Großheppach mit 61 Mitgliedern und Aufstellung einer Handballmannschaft
1950   Renovierung der Turnhalle
1951   Teilnahme an Gaukindertreffen
1953   50-jähriges Jubiläum, Teilnahme am Deutschen Turnfest in Hamburg
1958   der Verein hat 220 Mitglieder
1967   Gründung der Tischtennisabteilung
1969   die Turnhalle muß dem Bau der B 29 weichen
1970   Umbenennung des Vereins in Sportverein Heppach, Gründung der Fußball- und Jedermännerabteilung
1971   Einweihung des Vereinsheimes und der Prinz Eugen Halle
1972   der Verein hat jetzt 316 Mitglieder über 18 Jahre und 81 Mitglieder unter 18 Jahre
1975   Umbenennung in TSV Großheppach e.V.
1977   neuer Sportplatz an der Prinz Eugen Halle und Errichtung des Kiosk
1982   der Verein hat jetzt 1.000 Mitglieder 01.01.
1988   die Vereine VfL Endersbach, SV Weinstadt und TSV Schnait gründen die LG Weinstadt (Leichtatlethik-Gemeinschaft Weinstadt)
1997-1998 Das Vereinsheim bekommt einen Biergarten und wird modernisiert
2000   Ein neues Vereinslogo wird eingeführt und eine Geschäftsstelle eingerichtet
2002   Die Weinstädter Sportvereine einigen sich darauf, dass beitragsfrei (ausgenommen Abteilungsbeitrag) Sport betrieben werden kann, der vom eigenen Sportverein nicht angeboten wird (z.B. Jedermänner, Tischtennis).
2003   die Turnabteilung hat 500 Mitglieder, Handball und Fußball je 300, Tischtennis 60 und die Jedermänner 45. Davon sind 40 % der Mitglieder unter 18 Jahre alt. Übertritt der Fußballabteilung in den FC Weinstadt
2004   der TSV Großheppach und der TSV Strümpfelbach treten dem Trägerverein der LG Weinstadt bei
2005   Rückkehr der Fußballabteilung in den TSV Großheppach
2008   Renovierung des Vereinsheimes
2009   Neugestaltung des Internetauftritt; Hütte am alten Sportplatz wird an die Stadt Weinstadt übereignet.
2009 / 2010   Renovierung und Wärmedämmung der Prinz-Eugen-Halle durch die Stadt Weinstadt.
2011   Im Eingangsbereich der Prinz-Eugen-Halle wird von der Stadt ein Defibrillator aufgehängt.
2012   Die Weinstädter Sportvereine verhandeln über einen Zusammenschluss vom 28.-30.9.2012. Der TSV ist zusammen mit der Stadt Weinstadt Veranstalter des Herbstfestes.
2012   Die Handballabteilung des SV Weinstadt (Beutelsbach) tritt der HSG bei und die neu entstandene Handballspielgemeinschaft heißt jetzt SG Weinstadt.
2014   Anlässlich der Mitgliederversammlung am 21. März wird der Vorstand mit großer Mehrheit damit beauftragt, die Gründung eines Dachvereins Weinstädter Sportvereine zu betreiben und Mitglied im neuen Verein zu werden.

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Vereinsgeschichte in Beutelsbach

 

Chronik des Sportvereins Beutelsbach seit 1897

TV / TSV Beutelsbach, später SV Weinstadt

Vereinsgründung anno 1897

Vereinsgeschichte

Der anno 1897 als Turnverein Beutelsbach gegründete Sportverein in Beutelsbach blickt auf eine deutlich über 100-jährige Geschichte mit Höhen und Tiefen zurück.
( TV Beutelsbach - TSV Beutelsbach - SV Weinstadt )
Bedeutende historische Ereignisse haben wir nachfolgend chronologisch zusammengestellt.

1897  Gründungsjahr des Turnverein Beutelsbach (TVB)
Vor mehr als hundert Jahren fanden sich einige jungen Männer mit Sportinteresse
zusammen und gründeten den Turnverein Beutelsbach, der die älteste Wurzel des
späteren TSV Beutelsbach darstellt.

1908  Der TVB wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schorndorf eingetragen.
1909  In den Mühlwiesen wurde ein Turnplatz von Wolf Müller gekauft und ein Turnschuppen gebaut
(Fertigstellung 1911).
1912  Ein zweiter Verein wird in Beutelsbach gegründet mit dem Namen
"Arbeiter Turn- und Sportverein"  ATV und später FfK.
1912  In diesen Jahr findet auch die Einweihung des Turnschuppens in den
Mühlwiesen statt. Mit den damit verbundenen verbesserten Übungsbedingungen konnten bald beachtliche Erfolge verzeichnet werden.
1913  Erstmalige Teilnahme am Gauturnfest in Waldstetten (30 TVB-Teilnehmer)
1914  Ein großer Erfolg war am 5. Juli 1914 die Fahnenweihe.
Diese Fahne wird auch heute noch bei ganz besonderen Anlässen gezeigt.

Während des 1. Weltkrieges von 1914 bis 1918 ruhte der gesamte Vereinsbetrieb.

1921  Der Vereinsausschuss diskutiert erfolglos über die Gründung einer Fußballabteilung.
Über den Zusammenschluss beider ortsansässigen Turnvereine wird beraten.
1922  Erstmalige Teilnahme am Landesturnfest in Eßlingen (10 Teilnehmer)

1923  In dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit akzeptierte der Verein als "Mitgliedsbeitrag" auch Naturalien (Eier, Obst, Brot);
ebenfalls 1923 Gründung der Turnerinnen-Abteilung.
1924  Der ländliche TVB richtet ein Gauturnfest in den Metzenwiesen aus, ein Großereignis für das damalige kleine Beutelsbach.
1925  Erwerb des Grundstücks in den Metzenwiesen für den Bau einer Turnhalle. Teilnahme am Landesturnfest in Ulm.
1926  Bau der Turnhalle in den Metzenwiesen, die Einweihung erfolgte am
15. Mai 1927.  Dazu waren große Anstrengungen körperlich wie finanziell nötig.
Diese Halle stand schließlich bis 1979 den Sportlern zum trainieren, aber auch zu
Feierlichkeiten und gemütlichem Beisammensein zu Verfügung. Auch für die
Gemeindeverwaltung, Schule und andere Veranstalter spielte sie eine große Rolle.
1926 wurde sogar eine Sängerriege im Verein gegründet.

1928  Erstmals nimmt eine Vereinsriege an einem Deutschen Turnfest in Köln teil.

Beschreibung: http://sv-weinstadt.net/img/Vereinsgesch1928.jpg 


1932  Gründung einer Handballabteilung. Informationen zu der später sehr erfolgreichen Handballabteilung sind in der 100-Jahres-Festschrift zu finden.
Einweihung des Sportplatzes in den Metzenwiesen.
1936  Zwangsweise Abtretung der Turnhalle an die Gemeinde.

Der 2. Weltkrieg ging auch am Verein nicht spurlos vorüber. Manch einer aus den
Reihen der Mitglieder kehrte nicht mehr zurück. Auch der Verlust der eigenen
Identität durch Gleichschaltung und Enteignung der eigenen Halle sind düstere
Kapitel in der Vereinsgeschichte. 

1945  Auflösung des TVB durch die amerikanische Militärregierung. Vorbereitungen zur Neugründung des Sportvereins.

1946  Neugründung der Sport- und Kulturgemeinschaft, bestehend aus dem
früheren Turnverein und Arbeiterturnverein Beutelsbach im November 1946.

1948  Rückkauf der Turnhalle in den Metzenwiesen von der Gemeinde.
Umbenennung in Turn- und Sportverein Beutelsbach e.V.  (TSVB).
Dieser Name wurde bis ins Jahr 2001 beibehalten und mit dem Zusammenschluß
der Ortsteile in Sportverein Weinstadt e.V. gewandelt.

1949  Gründung einer Abteilung Tischtennis.

1950  und nochmals 1958 erfolgte eine Sportplatzerweiterung

Die Turnhalle in den Metzenwiesen im Jahre 1954  -  Abriss 1979

1951  Austragung der Süddeutschen A-Jugendmeisterschaft im Feldhandball
u.a. mit FA Göppingen, TSG Ketsch, SG Dietzenbach.

1957 - Dies war ein wichtiges Vereinsjahr!  Gefeiert wurde das

  60jährige Vereinsjubiläum -   

und hier das Jubiläum in Bildern:  60 Jahre TSV   in Beutelsbach.

Beschreibung: http://sv-weinstadt.net/img/Vereinsgesch1957.jpg

Die Tischtennisabteilung wurde aufgelöst.

1956-1960  Der TSV Beutelsbach stellt den Gaumeister im Mannschaftsturnen.
1959
  eine Turnhallenerweiterung und Renovierung war notwendig.
1960  bricht ein Brand auf der Hallen-Bühne aus und verursacht Schaden.
1963  der Ehrenrat wird gewählt.


1966-1968  1.Siger der Turnerjugend im Wimpelwettstreit Turngau Rems

1967  Erste gemeinsame Kirbe-Veranstaltung (Gesangverein, Musikverein und TSV).
1968  Sportplatzerweiterung von 1967 bis 1968. Teilnahme am Deutschen Turnfest in Berlin.
1969  Gründung einer Abteilung Volleyball.
1970  Gründung einer Jugend-Fußballabteilung, Einweihung der Kugelstoß- und Weitsprunganlage.
1971  Neugründung der Abteilung Tischtennis. Eine Jugendordnung wird verfasst.
Ein Jugend-Turnkampf gegen LSDA-Grenoble (Frankreich) findet in Beutelsbach statt.
1972  Rückkampf des Jugend-Turnkampf in Grenoble. Für Freizeitfußballer wird der erste "Höfleswetz" veranstaltet.
-Mutter mit Kind Gymnastik- wird von der Turnabteilung angeboten.

1972 ist ein ganz besonderes Jahr - Jubiläumsfeier 75 Jahre TSV Beutelsbach! Das Jubiläum wird groß gefeiert.  
Auszüge aus der Festschrift 75 Jahre TSV Beutelsbach

1973  Der TSV tritt dem Förderverein "Sport- und Gemeindehalle" bei.

1974  Gründung einer Fußball - Abteilung.

1975  Gründung der Schwimm - Abteilung
Die anfangs mit 23 Mitgliedern im TSV Beutelsbach recht kleine Abteilung entwickelte sich prächtig. Schon im Jubiläumsjahr 1997 war dann die Mitgliederzahl auf ca. 300 angewachsen. Damit war sie eine der mitgliedstärksten, aktivsten und sportlich erfolgreichsten Abteilung. Dieser Erfolg konnte nur durch konsequente Jugendförderung und intensives Training erreicht werden. Herausragende Sporterfolge sind auch noch heute vorzuweisen, trotz Fehlen eines Sportbades.

So sprunghaft sich die Gemeinde nach dem Krieg vergrößerte, so sprunghaft wuchsen auch die Mitgliederzahlen des TSV. Die seitherigen Sportanlagen waren viel zu klein. Ausweichmöglichkeiten waren gering und der Sportbetrieb und Vereinsleben litten darunter.


1978  Verkauf des Sportareals Metzenwiese an die Stadt Weinstadt.
Einweihung der Beutelsbacher Halle.
Als Weinstadt-Beutelsbach (jetzt Stadt) eine Turn- und Sporthalle im Obenhinaus am
Ortsrand zu Schnait plante, beschloss der TSV den Verkauf der alten Anlagen und den
Bau eines Vereinsheimes mit Gymnastikraum, Gemeinschaftsräumen für die Jugend,
Geschäftszimmer sowie einer Gaststätte mit Kegelbahn mit Pächterwohnung neben
der Halle. Die Kosten überstiegen fast die Möglichkeiten des Vereins. Aber durch
erhebliche Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern konnte es dennoch geschafft werden.
Diesen Leistungen und dem unermüdlichen Fleiß von Vorstandschaft und aktivem
"Bauausschuss" verdanken wir auch heute noch unsere solide Basis -
das Vereinsheim.   Damalige Mitgliederzahl ca. 1300.

1979
  Abriss der Turnhalle in den Metzenwiesen

1981  Einweihung des Vereinsheimes neben der Beutelsbacher Halle
bestehend aus der Gaststätte „Gaispeter“ mit Kegelbahn, Kraftraum und Gymnastikhalle.

Hier folgen Auszüge der
  Festschrift zur Einweihung des Vereinsheimes  am 13.06.1981

   


1983  Erstes Gaispeter-Kegelturnier findet statt.
1984  Inbetriebnahme des Kraftraums im Vereinsheim.
1985  der Spielbetriebes Fußball schwächelt.


1987 Gründung der Leichtathletik-Abteilung.
Die Leichtathleten praktizierten schon ab 1987/1988 den Sportverbund der Ortsvereine. In der Anfang 1988 gegründeten Leichtathletik Gemeinschaft - kurz LG - schlossen sich damals schon die Leichtathleten aus Schnait, Beutelsbach und Endersbach zusammen. Später folgten auch Strümpfelbach und Großheppach. Hier könnte man von der Keimzelle der dann 2014 gegründeten Sportgemeinschaft Weinstadt sprechen.


1991  Einstellung des Spielbetriebs Fußball
1993  Gründung der Abteilung Taekwondo.
Eine heile Welt brach 2010 zusammen als wegen Trainer-Unstimmigkeiten die Abteilung aufgelöst werden musste.
Der seit 1993 bestehenden Taekwondo-Abteilung gehören bis zu 85 Mitglieder an, darunter ein Dutzend Jugendliche.


1997  Feier des 100-jährigen Vereinsjubiläums.
Im Jahr 1997 konnte der Verein auf ein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Die damalige Mitgliederzahl betrug etwa 1500, die sich in 7 Abteilungen aufteilten.
Ein sinngemäßer Auszug aus der Festschrift welcher noch immer aktuell ist: Natürlich benötigt ein Verein dieser Größe viele Menschen, die ihn leiten und verwalten. Das umfangreiche Sportangebot konnte auch schon damals nur deshalb aufrecht erhalten werden, weil Funktionäre und Abteilungsmitglieder ihre Arbeitskraft und Engagement ehrenamtlich einbrachten. Auch gut ausgebildete Übungsleiter und ehrenamtlich unterstützende, sehr erfahrene Mitglieder trugen zum Erfolg bei und sind für die Zukunft unentbehrlich. Das Jubiläum das freudig gefeiert wurde, bot auch die Gelegenheit all denen zu danken, die den Verein am Leben hielten. Es wurde die Hoffnung ausgesprochen, auch in Zukunft genügend Idealisten und Sportbegeisterte zu finden.

Zum Stand der Abteilungen im Jahr 1997 lesen sie mehr in der Festschrift
100 Jahre TSV Beutelsbach

 

Wer sich für die Turn-Entwicklung in Beutelsbach von 1804 bis 2014 interessiert, der kann hier   detaillierte Archiv-Informationen   erhalten. 


1998 
Intensivierung der sportlichen Betreuung von Kindern. Dies ist die Keimzelle der wenig später unter dem Dach der Turnabteilung eingeführten Kindersportschule. Sie hatte bereits damals einen sehr guten Ruf im Land.

2001  Gründung der Abteilung Inlineskating.

Umbenennung des Vereins von TSV Beutelsbach e. V. in Sportverein Weinstadt e. V.
Die Turnabteilung erweitert ihr Angebot. Moderne Sportarten für Jung und Alt wurden im Programm aufgenommen und machen dadurch "TURNEN" wieder attraktiv.

2002  Die Kindersportschule Weinstadt wird noch aktiver
Mit inzwischen knapp 200 Kindern von 2 bis 11 Jahren und nach einem Führungswechsel tritt die KinderSportSchule - kurz KiSS genannt - jetzt als eigenständige Abteilung der SV Weinstadt auf. Das Klettern, Schaukeln, Rennen, Hüpfen, Hangeln und Balancieren begeistert die Jugend und es werden immer mehr.

2002  Erste Ausgabe der Vereinsbroschüre  Blickpunkt   
Hier zur Erinnerung einige lesenswerte Atikel und Auszüge von 2002/2003: 
(als PDF-Datei aufrufbar)

 

2008  Beginn konkreter Verhandlungen über einen Zusammenschluss der Sportvereine aller fünf Ortsteile zu einem Dachverein. Erste Kontakte werden aufgenommen.


2009  Gründung der Abteilung Herzsport
Die anfänglich kleine Gruppe sportwilliger Herzpatienten wuchs mit den Jahren an und stellt heute mit Übungs- und Trainingsgruppe einen soliden Beitrag im Gesundheitssportangebot des Vereins dar.

 

2011 Gründung der Spielgemeinschaft Weinstadt Handball SG
Zu Jahresbeginn 2011 wurde ein logischer Schritt vollzogen. Das bisherige Zusammenspiel der Handballer wurde durch die Gründung der Spielgemeinschaft festgeschrieben. Damit waren zukünftige Erfolge gesichert.
Das "Vereinskürzel" SG wurde so schon einmal belegt und der Trend eines Zusammenschlusses zur späteren SGW bestätigt.

Hier ein Auszug des Presseartikels ZVW 30.03.2011
Weinstadts Handballer vereinen sich
Aus SV und HSG wird die Spielgemeinschaft Weinstadt  
Wer sich in den letzten zwei Jahrzehnten als Handballer aus Weinstadt zu erkennen gab, der wurde stets gefragt: „SV oder HSG?“ Damit ist nun offiziell Schluss: Am Mittwoch unterschrieben Offizielle beider Lager in Endersbach die Verträge für die neue „Spielgemeinschaft Weinstadt Handball“ heißt es in der Pressemitteilung. Mit Jugendtrainersitzungen, Infoveranstaltungen und Ausschusstreffen ist das Projekt „Gemeinsam für Weinstadt“ schon seit einiger Zeit in vollem Gange. Viele SG-Mannschaften trainieren bereits zusammen, in wenigen Wochen beginnt für die Jugend der Qualifikationsbetrieb. Die drei Hauptvereine - VfL Endersbach, TSV Großheppach (zusammen HSG Weinstadt) und SV Weinstadt - bleiben dabei weiter bestehen, noch ist die Kooperation auf den Handball beschränkt.  ...

2013  Integration des Fecht-Club Weinstadt (FCW) in den Sportverein Weinstadt e.V.
Den Fechtern soll weinstadtweit eine solide Basis geboten werden, um dem attraktiven Fechtsport nachgehen zu können. Hierdurch sollen sich ganz besonders die Jugendlichen angesprochen fühlen.

2014  500 Jahre Armer Konrad - Feierlichkeiten der Stadt unter Beteiligung vieler Vereine und Kulturgruppen.

2014  Gründung des Dachvereins Sportgemeinschaft Weinstadt e. V.

Sportvereine VfL Endersbach, TSV Großheppach und SV Weinstadt beschließen im Frühjahr 2014 einen weinstadtweiten Sportverein zu gründen. Ein nachträglicher Beitritt der Vereine TSV Strümpfelbach und TSV Schnait ist jederzeit möglich.
Die SGW ( Sportgemeinschaft Weinstadt e.V. ) wird als Dachverein im Oktober 2014 gegründet.

 




Chronik der Vereinsvorsitzenden in Beutelsbach

Es sind die Vorsitzenden des Vereins, welche über eine lang Zeit die Entwicklung im besonderen Maße prägten, bestimmten und durch ihre Verantwortung so die Hauptlast trugen. Dies gilt auch noch heute. Aus diesem Grunde ist ein Blick in die Vereinsgeschichte unvollständig, wenn man nicht auch die Personen benennt, die den Verein an vorderster Stelle vertreten und geleitet haben.

Zeitraum 

1. Vorsitzender

Stellvertreter

1897-1905    

Adolf Romberg

-

1905-1907

Ernst Schweizer

-

1907-1925

Wilhelm Gregori

-

1925-1936

Andreas Link

Karl Lenz

1936-1945

Emil Gregori

Willi Romberg, Wilhelm Stirm

1945-1948

Karl Keller

Ernst Lenz

1948-1950

Ernst Lenz

Eugen Härer

1950-1955

Ernst Beck

Wilhelm Graze

1955-1960

August Kreßler

Wilhelm Graze

1960-1968

Wilhelm Graze

Albert Walz

1968-1970

Wilhelm Graze

Helmut Stirm

1970-1982

Conrad Salzmann

Helmut Stirm

1983-1984

Helmut Stirm

Werner Bahmann, Dieter Ellwanger

1984-1985

Werner Bahmann *

Werner Bahmann, Dieter Ellwanger

1985-1987

Werner Kull

Reinhold Bauerle, Erwin Häuser

1987-1988

Werner Kull

Petra Rische, Robert Geywitz

1988-1989

Petra Rische *

Petra Rische, Robert Geywitz

1989-1991

Robert Geywitz

Gisela Kirchner, Klaus Rische

1991-1992

Gisela Kirchner *

Gisela Kirchner, Klaus Rische

1992-1993

Helmut Stirm (Notvorstand)

Gisela Kirchner

1993-1994

Andreas Edelmann

Helmut Stirm, Herbert Gutstein

1994-1995

Andreas Edelmann

Herbert Gutstein

1995-1999

Andreas Edelmann

Klaus Silbernagel, Claus Geywitz

1999 -
 Stand  bis 2015

Klaus Silbernagel

Claus Geywitz, Rolf Sehner,
Günther Klüver, Bianca Schmidt

 

* kommissarische Leitung

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