Neustart des Sportbetriebs möglich

auch in den Hallen – unter strengen Auflagen

Die genauen Vorgaben für das nötige Vorgehen liefert die Stadt noch. Einige Vorgaben, auf die man sich bei der Trainings-/Übungsplanung grob einstellen kann, sind dabei aber bereits klar.

Wie der STB bereits am Wochenende signalisiert hat, wird nun unterschieden zwischen Sportarten mit und solchen ohne Bewegungswegen. Für erstere wird ein Platzbedarf von 40 Quadratmeter pro Person verordnet, für letztere ein solcher von zehn Quadratmetern (künftig auch im Freien, nehmen wir an). Heißt grob für Mattengym oder ähnliches wären in einer 800 Quadratmeterhalle (Dreifeldhalle, großes Handballspielfeld) mit rund 800 Quadratmeter in allen drei Dritteln zusammen theoretisch Platz für max. 80 Teilnehmer, was allerdings unrealistisch ist, weil wohl Gruppenbildung und zusätzliche Abstände vorgeschrieben werden. Für Sport mit Bewegung reduziert sich die Maximalbelegung rein raumtechnisch auf 20 und muss auch noch die Gruppenbildung beachten. Bitte bei teilbaren Hallen falls möglich Planung für abgetrennte Gruppen machen.

Klar ist auch, dass Umkleiden und Duschen vorläufig nicht benutzt werden dürfen. Für Zugang zu Toiletten soll gesorgt werden. Ansonsten müssen die Sportler in Sportkleidung erscheinen – Schuhwechsel im Hallenbereich.

Die Dokumentationspflicht gilt auch für die Sportangebote in den Hallen. Das heißt wir brauchen für die jeweiligen Übungsstunden einen Verantwortlichen samt Telefon und Email. Daten an die SG-Geschäftsstelle schicken, wir hinterlegen nur das Notwendigste als zentrale Liste beim Sportamt. Aktuelle Teilnehmerlisten sind zu Beginn  der jeweiligen Veranstaltung zu erstellen und samt Daten des Verantwortlichen für evtl. Kontrollen vor Ort bereitzuhalten. Teilnehmerlisten tagesgenau an SG-Geschäftsstelle (E-Mail oder Print in Briefkasten, Formulare stehen bereit und werden mit Regularien der Stadt zugeschickt). Die Teilnehmerlisten lagern ausschließlich bei der SG, werden im Zweifelsfall den Ordnungsbehörden zur Infektionsnachverfolgung zur Verfügung gestellt und maximal vier Wochen aufbewahrt – mit anschließender Vernichtung.

Wir gehen davon aus, dass in vielen Fälle die Hallenfläche für die Gruppen nicht ausreichen wird, deshalb bleiben die in den vergangenen Tagen abgesprochenen Außentrainingszeiten bestehen – samt Dokumentation der Verantwortlichen bei der Stadt. Hier werden wir auch versuchen, im Zweifelsfall weitere Flächen zur Verfügung zu stellen. Unter anderem haben wir nochmals darauf insistiert, dass der Rasenplatz bei der Jahnhalle für Sportangebote freigegeben werden muss.

 

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